Häufig gestellte Fragen zur Auflösung der EdÖ

Hier beantworten wir die häufigsten Fragen zur Auflösung der EdÖ. Allgemeine Fragen zur Einlagensicherung beantworten wir auf dieser Seite.

Nein, für die Einleger der betroffenen Institute ändert sich grundsätzlich nichts. Mit dem Widerruf der Entleihung und der damit verbundenen Auflösung der EdÖ zum 1. Oktober 2021 sowie der daraus folgenden Überführung der der bislang der EdÖ zugehörigen Institute zur EdB ist die gesetzliche Einlagensicherung nahtlos und in gleichem Umfang gewährleistet. Die beiden gesetzlichen Entschädigungseinrichtungen (EdÖ und EdB) arbeiten auf der gleichen Rechtsgrundlage, dem Einlagensicherungsgesetz (EinSiG).

Ja, das Schutzniveau für die Einleger bleibt unverändert erhalten. Denn beide Sicherungseinrichtungen arbeiten auf der gleichen Rechtsgrundlage, dem Einlagensicherungsgesetz (EinSiG). Die Einlagen sind dadurch weiterhin mit bis zu 100.000 € je Bank und Einleger geschützt. Bis zum 30. September 2021 noch durch die EdÖ, ab dem 1. Oktober 2021 dann durch die EdB.

Nein, da beide Sicherungseinrichtungen (EdÖ und EdB) auf der gleichen Rechtsgrundlage, dem Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) arbeiten, ändert sich für Einleger nichts am Schutzumfang. Geschützt sind damit weiterhin Guthaben von Privatpersonen sowie Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften.
Nicht geschützt sind die Guthaben von Kreditinstituten und institutionellen Anlegern, wie beispielsweise Finanzdienstleister, Versicherungsunternehmen und Guthaben der öffentlichen Hand.

Unter den Schutz fallen weiterhin Guthaben auf Giro- und Tagesgeldkonten, Festgelder, Sparguthaben sowie auf den Namen lautende Sparbriefe. Verbindlichkeiten, über die eine Bank Inhaberpapiere ausgestellt hat, wie z.B. Inhaberschuldverschreibungen und Zertifikate, werden nicht geschützt.

Ja, die geschützten Einlagen werden nahtlos geschützt – bis zum 30. September 2021 von der EdÖ, und ab dem 1. Oktober 2021 von der EdB.

Nein, die Einleger müssen nicht tätig werden. Der Übergang der betroffenen Institute und deren Einleger von der EdÖ zu der EdB wird von den beiden Sicherungseinrichtungen und den Kreditinstituten organisiert. Einleger müssen also nicht tätig werden.

Nein. Hintergrund der Aufhebung der Beleihung ist, dass aufgrund einer bereits 2019 in Kraft getretenen Unionsrechtsänderung 12 der bis dato 17 der EdÖ zugeordneten Kreditinstitute von einer Pflicht zur Einlagensicherung befreit wurden und aus der EdÖ ausgeschieden sind. Der Gesetzgeber hat daraufhin entschieden, dass eine Fortführung der EdÖ mit nur noch fünf Kreditinstituten nicht mehr sinnvoll sei. Daher wird die Beleihung der EdB erweitert, so dass sie in Zukunft als einzige gesetzliche Entschädigungseinrichtung in Deutschland für die privaten und die öffentlichen Banken in Deutschland zuständig ist.

Ja, die Kreditinstitute und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) befinden sich in einem Austausch über Art und Umfang der Kundeninformation, die Sie im Rahmen der Neuzuordnung der Kreditinstitute zur EdB geben sollen.
Wir halten Sie auf den Webseiten der EdB und der EdÖ über den aktuellen Sachstand informiert.

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