Sicherheits-ABC

Wichtige Begriffe rund um den Schutz Ihrer Einlagen – einfach erklärt.

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A

Sie sind Anleger, wenn Sie Ihr Geld in Finanz- oder Sachwerte investieren, um eine Rendite zu erzielen. Das können, zum Beispiel Aktien, Anleihen, Immobilien, Fonds oder auch Kryptowährungen sein. Wichtig dabei: Nicht jede Geldanlage ist gleich sicher. Als Anleger tragen Sie das Risiko in der Regel selbst.

Die Anlegerentschädigung ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Sicherungssystem, das Anleger vor Verlusten schützt, die entstehen können, wenn ein Institut Wertpapiere oder Gelder unterschlagen oder veruntreut hat und nicht mehr herausgeben kann. In dem Fall stellt die Anlegerentschädigung sicher, dass Anleger zumindest einen Teil ihrer Investitionen zurückerhalten.

Die gesetzliche Anlegerentschädigung deckt im Schadensfall 90 Prozent der Forderungen aus Wertpapiergeschäften, maximal aber einen Betrag in Höhe von 20.000 Euro ab.

Wenn Ihre Bank in eine Schieflage gerät, haben Sie einen Anspruch gegenüber der Bank, dass Sie Ihr Geld zurückbekommen: eine rechtlich geschützte Forderung auf Ihr Guthaben, also zum Beispiel Ihr Erspartes auf dem Giro- oder Tagesgeldkonto.

Nur wenn Sie einen Anspruch als Einleger haben, können Sie im Fall einer Bankeninsolvenz entschädigt werden. Genau dafür gibt es die Einlagensicherung. Sie springt ein, wenn Ihr Anspruch gegenüber der Bank nicht mehr erfüllt werden kann, weil diese zahlungsunfähig ist.

B

Eine Bankenpleite tritt ein, wenn eine Bank nicht mehr genug Geld hat, um ihre Kunden auszuzahlen oder Schulden zu begleichen. Sie ist dann zahlungsunfähig – wie ein Unternehmen in der Insolvenz.

Für Sie als Kunde heißt das:
→ Kein Zugriff mehr aufs Konto.
→ Erspartes könnte in Gefahr sein.
→ Unsicherheit, was mit dem Geld passiert.

Konkret bedeutet das: Ihre Guthaben auf Konten (zum Beispiel Giro, Tagesgeld, Festgeld) sind bis 100.000 Euro pro Person und Bank gesetzlich geschützt. Wenn Ihre Bank pleitegeht, springt die Einlagensicherung ein und zahlt Ihnen Ihr Geld zurück – automatisch und in der Regel innerhalb von 7 Arbeitstagen. Aber: Nur, wenn Ihr Geld eine gesicherte Einlage ist. Fonds, Aktien oder Kryptowährungen sind nicht geschützt.

C

Ein CRR-Kreditinstitut ist eine Bank, die den europäischen Regeln der „Capital Requirements Regulation (CRR)“ unterliegt. Kurz gesagt: Es handelt sich um eine voll regulierte Bank, die bestimmte Kapitalanforderungen erfüllen muss und unter der Aufsicht nationaler und europäischer Behörden steht.
Nur CRR-Kreditinstitute unterliegen in Deutschland der gesetzlichen Einlagensicherung nach dem Einlagensicherungsgesetz (EinSiG).

D

Eine digitale Währung ist Geld, das es nur in elektronischer Form gibt. Also kein Bargeld wie Münzen oder Scheine. Man kann es über Computer, Smartphones oder andere digitale Geräte nutzen, um zu bezahlen, Geld zu senden oder zu empfangen. Beispiele sind Kryptowährungen wie Bitcoin, aber auch digitale Versionen von staatlichem Geld, die von Zentralbanken herausgegeben werden könnten, wie ein geplanter digitaler Euro. Digitale Währungen werden nicht durch die Einlagensicherung geschützt.

E

Die Einlagensicherung schützt Ihr Geld, das Sie auf einem Konto bei der Bank haben. Zum Beispiel auf dem Sparbuch, Giro- oder Festgeldkonto.

Wenn eine Bank pleitegeht, sorgt die Einlagensicherung dafür, dass Sie Ihr Geld zurückbekommen – bis zu 100.000 Euro pro Person und Bank.

So können Sie sicher sein, dass Ihr Erspartes nicht einfach weg ist, selbst wenn die Bank in eine Schieflage gerät.

Und das Beste: Sie müssen nichts tun. Der Schutz greift automatisch.

Durch das Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) sind die Vorgaben der EU-Einlagensicherungsrichtlinie in nationales Recht umgesetzt. Es ist die Grundlage der Aufgabenwahrnehmung der EdB.

Der Entschädigungsfall wird von der BaFin festgestellt, wenn ein Kreditinstitut nicht mehr in der Lage ist, fällige Einlagen zurückzuzahlen. Dann werden die Einleger der Bank nach den Regelungen des Einlagensicherungsgesetzes ohne Antrag, regelmäßig innerhalb von sieben Arbeitstagen von der Einlagensicherung entschädigt.

G

Ein Gemeinschaftskonto gehört nicht nur einer Person, sondern wird von zwei oder mehr Menschen gemeinsam geführt, z. B. von Paaren, Wohngemeinschaften oder Geschäftspartnern.

Alle, die als Kontoinhaber eingetragen sind, können:
 → Geld einzahlen,
 → Geld abheben,
 → Überweisungen tätigen.

Für Gemeinschaftskonten gibt es besondere Regeln beim Einlagenschutz:

Bis zu 100.000 Euro pro Person und Bank sind gesetzlich abgesichert.
Bei zwei Personen sind das bis zu 200.000 Euro. Die Summe wird automatisch gleichmäßig verteilt, wenn nichts anderes vereinbart wurde.

Aber: Wenn Sie neben dem Gemeinschaftskonto noch weitere Konten bei derselben Bank haben (zum Beispiel ein eigenes Tagesgeldkonto), zählen alle Guthaben zusammen.
Der Schutz von 100.000 Euro gilt pro Person, pro Bank – nicht pro Konto.

Ein Gläubiger ist eine Person, eine Firma oder Organisation, der man Geld schuldet und die Anspruch auf die Rückzahlung hat.

Das Gegenteil vom Gläubiger ist der Schuldner – das ist die Person, die bezahlen muss.

I

IADI steht für „International Association of Deposit Insurers“ und ist eine globale Organisation, deren Mitglieder Einlagensicherungen aus über 100 Ländern weltweit sind –  auch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB). 

IADI wurde im Jahr 2002 gegründet und hat ihren Sitz in der Schweiz bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel.

Neben der Entwicklung internationaler Standards im Bereich der Einlagensicherung (Core Principles for Effective Deposit Insurance Systems) sind ihre Ziele der Wissensaustausch unter den Mitgliedern und die Stärkung der Finanzstabilität durch Verbesserung des Schutzes von Sparern.

Insolvenz bedeutet, dass eine Person oder ein Unternehmen nicht mehr genug Geld hat, um ihre Rechnungen und Schulden zu bezahlen.

Der Informationsbogen für Einleger ist ein wichtiges Dokument, das Ihnen Ihre Bank regelmäßig zur Verfügung stellt. Er hilft Ihnen, besser zu verstehen, wie Ihre Ersparnisse geschützt sind und was im Ernstfall passiert.

K

Der Kontoinhaber ist die Person, die ein Bankkonto eröffnet hat und darüber verfügen darf. Der Kontoinhaber kann Geld auf das Konto einzahlen, abheben oder Überweisungen tätigen.

Ein Konto kann nur einen Kontoinhaber haben, der allein die Kontrolle über das Konto hat. Es ist aber auch möglich, dass mehrere Personen gemeinsam ein Konto besitzen, zum Beispiel ein gemeinsames Konto von Ehepartnern. Dann spricht man von einem Gemeinschaftskonto. In diesem Fall teilen sich die Kontoinhaber die Verantwortung und die Rechte über das Konto.

Kontounterlagen sind alle wichtigen Dokumente, die mit Ihrem Bankkonto zusammenhängen. Sie helfen Ihnen, den Überblick über Ihr Konto und Ihre Finanzen zu behalten. Dazu gehören:

  • Kontoeröffnungsunterlagen: Diese erhalten Sie, wenn Sie ein Konto eröffnen. Sie enthalten alle wichtigen Informationen über das Konto, wie Kontonummer, IBAN und die Bedingungen der Bank.
  • Kontoauszüge: Diese zeigen Ihnen eine Übersicht aller Ein- und Auszahlungen sowie den aktuellen Kontostand. Sie erhalten sie regelmäßig von Ihrer Bank – digital oder auf Papier.
  • Vertragsdokumente: Dazu gehören die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) Ihrer Bank, in denen erklärt wird, welche Rechte und Pflichten Sie als Kontoinhaber haben. Auch der Informationsbogen für Einleger ist Bestandteil dieser Unterlagen.
  • Zugangsdaten: Wenn Sie Online-Banking nutzen, gehören die Zugangsdaten (zum Beispiel Benutzername, Passwort oder PIN) ebenfalls zu Ihren Kontounterlagen. Sie sollten diese sicher aufbewahren.
  • Weitere Informationen: Auch Informationen über Ihre Karte (zum Beispiel Kreditkarte oder Bankkarte), Gebühren und andere Serviceleistungen zählen dazu.

Kontounterlagen sind wichtig, um Ihre Bankgeschäfte nachzuvollziehen, Probleme zu klären oder bei Bedarf Nachweise für Zahlungen zu erbringen. Es ist ratsam, diese Dokumente sorgfältig aufzubewahren und vor unbefugtem Zugriff zu schützen.

Dabei handelt es sich um Tätigkeiten der Kreditinstitute, die für die Stabilität und das Funktionieren der Wirtschaft sehr wichtig sind. Ihre Unterbrechung kann schwerwiegende Auswirkungen auf die Finanzmärkte, Unternehmen und Verbraucher haben. Dazu zählen zum Beispiel die Einlagenverwaltung, der Zahlungsverkehr oder die Kreditvergabe.

L

Der „Least-Cost-Test“ ist ein Konzept, um zu entscheiden, welche Maßnahme zur Lösung einer Krise einer Bank am kostengünstigsten ist bzw. den geringsten finanziellen Aufwand für die Allgemeinheit oder den Steuerzahler verursacht.

Laufzeit ist die Zeitspanne, für die Sie Ihr Geld bei einer Bank anlegen: auf einem Festgeldkonto legen Sie Ihr Geld für eine bestimmte Zeit fest – zum Beispiel für ein Jahr. In dieser Zeit können Sie nicht darauf zugreifen. Nach Ablauf der Laufzeit bekommen Sie Ihr Geld zurück – oft mit Zinsen.

M

„Moral Hazard“ tritt auf, wenn sich jemand risikoreicher verhält, weil er weiß, dass die Kosten im Schadensfall von jemand anderem getragen werden, zum Beispiel von einer Versicherung. Das kann dazu führen, dass die Person weniger vorsichtig ist, weil sie weniger eigene Konsequenzen fürchten muss.

Ein Moratorium bedeutet, dass eine Bank für eine kurze Zeit keine Zahlungen leisten oder Geschäfte machen darf. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) kann ein Moratorium anordnen, wenn eine Bank in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Das Moratorium soll der Bank Zeit geben, ihre Probleme zu lösen, und dafür sorgen, dass die Situation geordnet abläuft und Sie als Einleger am Ende geschützt sind.

Normalerweise bekommen Sie Zinsen, wenn Sie Geld bei einer Bank anlegen.
Bei Negativzinsen ist das anders: Dann müssen Sie Geld dafür bezahlen, dass Ihr Geld auf dem Konto liegt.

Negativzinsen können entstehen, wenn die Zinsen insgesamt sehr niedrig sind – zum Beispiel, weil die Europäische Zentralbank niedrige oder negative Zinsen festlegt.
Dann kostet es die Banken selbst Geld, Guthaben zu halten. Diese Kosten geben manche Banken an ihre Kunden weiter.

N

In der Europäischen Union (EU) ist gesetzlich festgelegt, dass jedes EU-Land ein Einlagensicherungssystem haben muss.
So soll sichergestellt werden, dass Bankkunden in allen EU-Ländern geschützt sind.

Wenn eine Bank in einem EU-Land pleitegeht und das Geld der Einleger nicht mehr auszahlen kann, springt das jeweilige nationale Einlagensicherungssystem ein.
Es sorgt dafür, dass Einleger ihr Geld bis zu 100.000 Euro pro Person und Bank zurückbekommen – unabhängig davon, in welchem EU-Land die Bank sitzt.

Q

Im Insolvenzverfahren zeigt die Quote, wie viel Geld Gläubiger (zum Beispiel Kunden, Lieferanten oder Banken) von ihrer ursprünglichen Forderung zurückbekommen können. Sie wird in Prozent angegeben.

Wenn die Quote zum Beispiel 20 Prozent beträgt, heißt das: Für jeden Euro, den jemand von der insolventen Bank bekommen sollte, werden nur 20 Cent ausgezahlt. Die restlichen 80 Cent gehen verloren, weil nicht genug Geld oder Vermögen vorhanden ist, um alle Schulden vollständig zu bezahlen.

Die Quotenverteilung beschreibt, wie das verfügbare Geld oder Vermögen auf alle Gläubiger aufgeteilt wird. Das passiert oft nach bestimmten Regeln:

  • Gleichmäßige Verteilung: Alle Gläubiger erhalten den gleichen Prozentsatz ihrer Forderungen zurück.
  • Vorrangige Gläubiger: Manche Gläubiger, wie der Staat, können zuerst bezahlt werden. Wenn genügend Mittel vorhanden sind, erhalten diese Gläubiger ihre vollständigen Ansprüche. 

Danach wird der Rest unter den anderen aufgeteilt. Es kann passieren, dass nach den Zahlungen an die vorrangigen Gläubiger nicht mehr genug Geld übrig ist. In diesem Fall erhalten die nachrangigen Gläubiger entweder nur einen Teil ihrer Forderungen oder gar nichts.

R

Ein Rating ist eine Bewertung der Kreditwürdigkeit eines Unternehmens, einer Bank, eines Landes oder eines Finanzprodukts. Es zeigt an, wie wahrscheinlich es ist, dass Schulden oder finanzielle Verpflichtungen pünktlich zurückgezahlt werden können.

Risikobasierte Beiträge in der Einlagensicherung bedeuten, dass Banken unterschiedlich hohe Beiträge zahlen müssen, je nachdem, wie riskant ihr Geschäftsmodell oder ihre finanzielle Lage ist.

Risikobasierte Beiträge sorgen dafür, dass Banken, die ein größeres Risiko für die Einlagensicherung darstellen, einen größeren Anteil zu dessen Finanzierung leisten.

S

Das Sanierungs- und Abwicklungsgesetz (SAG) regelt, wie Banken, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten, saniert oder abgewickelt werden können.

Das SAG setzt die Vorgaben der EU-Richtlinie über die Sanierung und Abwicklung von Banken (Bank Recovery and Resolution Directive, BRRD) in deutsches Recht um und sorgt dafür, dass Bankenkrisen in Deutschland und der EU nach den gleichen Grundsätzen gelöst werden – mit dem Ziel, Steuerzahler zu entlasten und das Vertrauen ins Finanzsystem zu stärken.

Der Sicherungsbetrag ist der maximale Betrag, bis zu dem Ihr Geld bei einer Bank geschützt ist, falls die Bank pleitegeht. In Deutschland sind Einlagen pro Person und Bank bis zu 100.000 Euro abgesichert.

Das bedeutet: Pro Bank und pro Kunde sind Einlagen bis zu dieser Grenze geschützt, unabhängig davon, wie viele Konten eine Person bei derselben Bank hat.

Eine Sichteinlage ist Geld, das Sie auf Ihrem Konto haben und jederzeit abheben oder überweisen können. Meistens handelt es sich dabei um ein Girokonto. Es ist flexibel nutzbar, hat aber keine oder nur geringe Zinsen.

Zu den signifikanten Instituten zählen Banken, die aufgrund ihrer Größe, Bedeutung für die Wirtschaft oder internationalen Verflechtung als besonders wichtig für die Stabilität der nationalen oder internationalen Finanzmärkte (systemrelevant) gelten. Ihr Ausfall könnte das Finanzsystem destabilisieren, weshalb sie unter Aufsicht des Einheitlichen Aufsichtsmechanismus unter Führung der Europäischen Zentralbank stehen und höhere Kapitalanforderungen sowie spezielle Abwicklungspläne erfüllen müssen.

Ein systemisches Risiko bedeutet, dass ein Problem bei einer einzelnen Bank so groß werden kann, dass es Auswirkungen auf das gesamte Finanzsystem hat.

„Too-big-to-fail“ (auf Deutsch: zu groß, um scheitern) beschreibt Banken, die so groß und stark mit dem Finanzsystem vernetzt sind, dass ihr Ausfall Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft hätte.

T

W

Weniger bedeutende Institute (auf Englisch: Less Significant Institutions (LSI)) sind kleinere Banken, die meist regional tätig sind. Sie spielen eine wichtige Rolle in ihrer Region, aber sie sind nicht entscheidend für die Stabilität des gesamten Finanzsystems. Darum unterliegen sie der Aufsicht der nationalen Aufsichtsbehörden (der BaFin in Deutschland) und nicht der Europäischen Zentralbank, welche die sogenannten bedeutenden (signifikanten) Institute überwacht.

Z

Die Zielausstattung ist die Summe an finanziellen Mitteln, die eine Einlagensicherungseinrichtung wie die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) vorhalten muss, um im Falle einer Bankeninsolvenz die Einlagen der Kunden schnell und zuverlässig schützen zu können. Diese Mittel werden durch regelmäßige Beiträge der zugeordneten Institute angespart.

In der EU ist gesetzlich geregelt, dass Einlagensicherungssysteme bis zum Jahr 2024 mindestens 0,8 Prozent der durch sie gesicherten Einlagen als Zielausstattung erreichen mussten.

Zugeordnete Institute sind die Banken, die unter den Schutz der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) fallen.

Eine Zweigstelle oder Zweigniederlassung einer Bank kann ein Standort einer Bank sein, der außerhalb ihres Hauptsitzlandes betrieben wird. Sie ermöglicht in einem solchen Fall der Bank, ihre Dienstleistungen auch in anderen Ländern oder Regionen anzubieten.

Wenn eine Bank aus einem EU-Staat insolvent wird und diese Bank eine Zweigstelle in Deutschland hat, sorgt die EdB dafür, dass Sie als deutscher Kunde Ihr Geld zurückerhalten.

Dies geschieht auf Anweisung der Einlagensicherung des Heimatlandes der Bank. Das Einlagensicherungssystem des Heimatlandes stellt der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) dafür das benötigte Geld und alle wichtigen Informationen zur Verfügung, damit die Entschädigung reibungslos und schnell erfolgen kann.